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  • Kranichzensus 2024: Gemeinsam für den Schutz der Grauen Kronenkraniche
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Kranichzensus 2024: Gemeinsam für den Schutz der Grauen Kronenkraniche

Im Dreiländereck Tansania, Uganda und Ruanda zählten Naturschutzorganisationen mit der Unterstützung von Ehrenamtlichen Kraniche für den diesjährigen Zensus. Gemeinsame Schutzbemühungen sind unerlässlich.

Bei der Beringung juveniler Kraniche werden auch die GPS-Daten erhoben. - Foto: Nature Tanzania

Bei der Beringung juveniler Kraniche werden auch die GPS-Daten erhoben. - Foto: Nature Tanzania

Vom 17. bis 24. August 2024 fand eine grenzübergreifende Kranichzählung in der Region Kagera im Nordwesten Tansanias statt. Diese Region liegt im Dreiländereck, wo Tansania an Ruanda und Uganda grenzt, und ist ein wichtiges Habitat für den bedrohten Grauen Kronenkranich.

Auf tansanischer Seite wurden von unserer Partnerorganisation Nature Tanzania insgesamt 216 Kronenkraniche gezählt, darunter 183 adulte Vögel, drei Einjährige und 30 Juvenile. Besonders erfreulich ist, dass 14 Jungvögel beringt werden konnten. Diese Maßnahme ist entscheidend, um wertvolle naturschutzfachliche Daten über die Aufenthaltsorte und Wanderbewegungen der Kraniche zu gewinnen.

 


Durch die Beringung von Kranichküken können beim zuküftigen Monitoring wichtige Daten über die Herkunft und das Alter der Vögel erhoben werden. - Foto: Nature Tanzania

Durch die Beringung von Kranichküken können beim zuküftigen Monitoring wichtige Daten über die Herkunft und das Alter der Vögel erhoben werden. - Foto: Nature Tanzania

In Uganda konnte Nature Uganda 324 Kronenkraniche zählen, darunter 42 Juvenile. Dass die Zahl der Kraniche hier wesentlich höher als in den Nachbarländern ist, liegt daran, dass der Kranich hier Nationalvogel ist und eine bedeutende kulturelle Rolle spielt. Doch zeichnen sich hier erste negative Entwicklungen ab, denn eine Lebensraumverengung durch die Zerstörung von Feuchtgebieten nimmt zu. So ist es wichtig, hier frühzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

In Ruanda wurden entlang des Kagera-Flusses 217 Kraniche gezählt. Zeigleich wurden auf der tansanischer Seite des Flusses 194 Vögel beobachtet. Das bedeutet, dass hier ein ständiger Austausch zwischen den Populationen stattfindet. Insgesamt wurden in Ruanda 1.293 Vögel gezählt - ein großer Erfolg für die breit angelegten und kollektiven Schutzmaßnahmen einschließlich der Renaturierungsaktivitäten.

Die erhobenen Beobachtungen und Daten werden in das „Survey 1, 2, 3“-Programm eingespeist, das von unserer ruandischen Partnerorganisation Rwanda Wildlife Conservation Association (RWCA) für die Regionen Tansania, Uganda und Ruanda koordiniert wird.

 

Die Auswertung der Zählung und die Umsetzung daraus resultierender Schutzmaßnahmen sind aktuell im Gange. Bisher ist jedoch erkennbar, dass ein kontinuierlicher Austausch der Populationen stattfindet und gemeinsame Schutzbemühungen unerlässlich sind, um die Populationen langfristig zu stabilisieren.


Illegale Haltung von Kronenkranichen

Durch Lebensraumverlust, Nestraub sowie Jagd ist der Graue Kronenkranich stark gefährdet.

Graue Kronenkraniche gelten ebenso als Statussymbol und werden gern in Gärten von Wohlhabenden gehalten. Um ein Entfliehen der Tiere zu verhindern, werden ihnen die Flügel gestutzt – eine Praxis, die oft zu schweren Verletzungen führt.


Ehrenamtliche "Champions" erzielen Erfolge

Dank des Engagements ehrenamtlicher Kranichschützer*innen, auch Champions genannt, konnte das Monitoring in diesem Jahr erstmals auf den Missenyi-Distrikt ausgeweitet werden. Hier erzielte ein besonders engagierter Champion einen großen Erfolg: Der Schützer, der zuvor selbst als Zwischenhändler Jungkraniche von Fischern kaufte, um sie an wohlhabende Kunden zu verkaufen, konnte drei junge Kraniche aus der Gefangenschaft befreien. Dies geschah rechtzeitig, bevor ihnen die Flugfedern beschnitten wurden.


Herausforderungen und Ausblick

Leonidas Momburi (re) und sein Team bei der Kranichzählung. - Foto: Nature Tanzania

Leonidas Momburi (re) und sein Team bei der Kranichzählung. - Foto: Nature Tanzania

Leonidas Momburi, Projektkoordinator bei Nature Tanzania, betont, dass im Missenyi-Distrikt weiterhin viel Arbeit nötig ist. Dort werden immer noch viele Kraniche in Gefangenschaft gehalten. Um dem entgegenzuwirken, sind umfassende Aufklärungsmaßnahmen und die aktive Einbindung der lokalen Bevölkerung unerlässlich. Zudem soll der Aufbau weiterer ehrenamtlicher Kranichschützer*innen vor Ort vorangetrieben werden, um den Grauen Kronenkranich nachhaltig in seinem natürlichen Lebensraum zu schützen.


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Werner Schröder
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info@NABU-international.de

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