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Tansania: Umweltbildung und Imkern gegen den Vogelfang

In Zentraltansania werden zunehmend Vögel gefangen, getötet und verkauft. Unterstützt wird das Geschäft mit dem Vogelfang durch ein großflächiges
Handelsnetz, das inzwischen quer durch Tansania verläuft und bis nach Kenia reicht.

Ob Weißstörche, Turteltauben, Webervögel, Finken oder Stare: In Ostafrika werden zunehmend Vögel gefangen, getötet und verkauft.  Foto: NABU/CCV

Ob Weißstörche, Turteltauben, Webervögel, Finken oder Stare: In Ostafrika werden zunehmend Vögel gefangen, getötet und verkauft. Foto: NABU/CCV

Die Zahl und Intensität wachsender Wetterextreme bedingt durch den Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Ernährungssicherheit der Menschen in Tansania. Für die Bevölkerung, die zu großen Teilen in Armut lebt, ist der Vogelfang eine Möglichkeit, Einkommen zu generieren oder die Ernährung der eigenen Familie zu sichern.

Ob mit Zwille oder Gewehr, Netzen, Leimruten oder dem Auslegen vergifteter Köder: Es gibt verschiedene Praktiken Vögel zu fangen. Einige Methoden ermöglichen es einer einzigen Person, an einem Tag mehrere hundert Vögel zu erbeuten.

 

Der bei uns so beliebte Zugvogel, der Weißstorch, wird in Tansania beispielsweise seit Generationen gefangen – entweder für den eigenen Verbrauch oder für den Handel.


Insektenbekämpfungsmittel bedeuten für viele Vögel den Tod Foto: NABU/Werner Schröder

Insektenbekämpfungsmittel bedeuten für viele Vögel den Tod Foto: NABU/Werner Schröder

Kontaminierte Wasserstellen, von denen Vögel trinken und sofort an Ort und Stelle sterben, bergen Gefahren für Mensch und Tier gleichzeitig. Denn nicht nur Menschen essen die vergifteten Vögel, sondern auch Nutztiere wie Rinder, Schafe und Ziegen kommen mit dem Gift in Berührung, wenn sie Wasserstellen aufsuchen. Über die vergifteten Vögel sowie über die Milch und das Fleisch der Nutztiere gelangen die verwendeten Insektizide – wie zum Beispiel Dichlorvos – in die Nahrungskette. Letztlich gefährden sie die Gesundheit der Menschen selbst.

Armut, Klimakrise, Probleme im Arten-, Tier- und Naturschutz sowie gesundheitliche Gefahren: Die Lage ist komplex und alles andere als einfach zu bewältigen.

Doch Bildungsarbeit und die Schaffung alternativer Einkommen für die Bevölkerung können Fortschritte bewirken. Sie sind daher die zwei wesentlichen Säulen eines Projekts, das die NABU International Naturschutzstiftung gemeinsam mit Nature Tanzania im Jahr 2022 begonnen hat. Das Land Niedersachsen finanziert dieses über den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Ziel des Projektes ist es, die Situation der Menschen vor Ort zu verbessern und der massenhaften Vogeljagd in Tansania ein Ende zu bereiten.


Shadia Ibrahim Kiliwanila und Laurencia Zacharia entwerfen vielfältige Programme, um alle Altersgruppen in den aktiven Vogelschutz miteinzubeziehen.

Shadia Ibrahim Kiliwanila und Laurencia Zacharia entwerfen vielfältige Programme, um alle Altersgruppen in den aktiven Vogelschutz miteinzubeziehen.

Neema Mwaja und Laurencia Zacharia koordinieren das Vogelschutzprojekt aus dem Büro in Kongwa. Bei verschiedenen Bildungsangeboten vermitteln sie Jung und Alt Wissen zum Natur- und Vogelschutz sowie informieren über gesundheitlichen Gefahren durch Agrargifte. Regelmäßig führen sie Umweltbildungsworkshops an Schulen durch, pflanzen gemeinsam mit Jugendlichen Bäume oder begeistern sie für den Vogelschutz. Selbst die lokalen Fußballvereine engagieren sich für den Umweltschutz.

Um Alternativen zum Geschäft mit getöteten Vögeln zu schaffen, hat Nature Tanzania ein Honigprojekt ins Leben gerufen. So wurden Bienenstöcke aufgestellt und Anwohner*innen in der Honigproduktion geschult. Honigbienen können in Tansania mit recht einfachen Mitteln gehalten werden, um auf diese Weise naturbelassenen Honig zu produzieren. Die Nachfrage ist groß. Die Einnahmen aus dem Honiggeschäft können dazu beitragen, die Vogeljagd als Nahrungs- und
Einkommensquelle deutlich zu reduzieren.

Die Verbesserung der Lebensbedingungen und Wege aus der Armut unterstützen hier den aktiven Vogelschutz – im wahrsten Sinne für Mensch und Natur.


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Werner Schröder Foto: NABU/Marc Scharping
Werner Schröder
Klima- und Vogelschutzprojekte Ostafrika Werner.Schroeder@NABU.de +49 30 284 984-1700

Adresse & Kontakt

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Charitéstraße 3
10117 Berlin

Tel. 030.28 49 84-17 00 | Fax - 37 00
info@NABU-international.de

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