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Elefanten-PatenschaftFrieden im Elefantenkorridor
Im Elefantenkorridor von Polonnaruwa zeigen Orangenplantagen, wie Landwirtschaft, Artenschutz und neue Einkommensquellen zusammenfinden können.
Eine Herde asiatischer Elefanten im Mahaweli-Gebiet von Polonnaruwa. Der Korridor verbindet mehrere Schutzgebiete und ist entscheidend für Wanderbewegungen und genetischen Austausch der Population. - Foto: SLWCS
Der Mensch-Elefant-Konflikt bleibt eine zentrale Herausforderung im Norden von Sri Lanka. Insbesondere im Distrikt Polonnaruwa treffen landwirtschaftlich geprägte Gemeinden auf wichtige Wanderkorridore zwischen Waldgebieten sowie dem Wasgamuwa National Park und dem Somawathiya National Park. Für viele Familien bedeuteten nächtliche Elefanteneinfälle über Jahre hinweg Ernteverluste, Angst und wirtschaftliche Unsicherheit.
Das von NABU International langfristig geförderte Projekt „Orange Elephant“, umgesetzt durch die Sri Lanka Wildlife Conservation Society (SLWCS), zeigt weiterhin messbare Fortschritte. Im aktuellen Projektzeitraum wurden in Bamunaakotuwa 120 Haushalte unterstützt und 5.000 Bibile-Süßorangenpflanzen als natürliche Pufferzonen entlang von Feldern und Siedlungsrändern etabliert. Da Elefanten Zitruspflanzen meiden, tragen diese Anpflanzungen zur Reduzierung von Einfällen bei und schaffen gleichzeitig eine zusätzliche Einkommensquelle.
Die natürliche Abneigung der Elefanten gegen Zitrusfrüchte machen wir uns in dem Projekt zunutze. - Foto: NABU International Naturschutzstiftung / Sri Lanka Wildlife Conservation Society
Die Wirkung wird auch in den Gemeinden deutlich spürbar. Der Landwirt Chandrasena aus Pussallayaya berichtet:
„Früher kamen die Elefanten regelmäßig auf unser Land. Trotz Elektrozaun hörten die Überfälle nicht vollständig auf. Seit wir Orangen anbauen, ist die Zahl der Elefanten deutlich zurückgegangen. Heute können wir ohne Angst in unseren Häusern schlafen. Wir sind überrascht, wie wirksam diese Zitruspflanzungen sind. Wir glauben, dass die Elefanten wegen der Orangen unsere anderen Feldfrüchte nicht mehr wahrnehmen. Jetzt leben wir wieder ruhig und sind sehr dankbar für diese Unterstützung.“
Das Projekt bestätigt damit erneut seinen integrativen Ansatz: Durch einkommensbasierte, naturverträgliche Maßnahmen wird der Mensch-Wildtier-Konflikt entschärft und gleichzeitig die wirtschaftliche Resilienz der Gemeinden gestärkt.
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