International.NABU.de Ziele Biodiversität
Biodiversität
Biodiversität
Die Verlustrate der biologischen Vielfalt muss reduziert werden
Unter dem Begriff Biodiversität versteht man die Vielfalt der Ökosysteme, der Tier- und Pflanzenarten und die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten. In vielen Ländern ist diese Vielfalt stark bedroht. Durch lokale Klimaveränderungen verändern sich Ökosysteme weltweit in einem Tempo, dem die Wissenschaft noch stark hinterherhinkt. Wie stark Klimaschutz und der Erhalt der biologischen Vielfalt verknüpft sind, haben Wissenschaftler jedoch längst erkannt. Das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) und die Klimarahmenkonvention (FCCC) bilden deshalb auch den Kern des heutigen internationalen Umweltrechts. Beide wurden auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio verabschiedet. Die Ziele beider Konventionen beziehen sich aufeinander und ergänzen sich politisch. Ziel des FCCC ist die Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre. Damit soll auch erreicht werden, dass sich die Ökosysteme auf natürliche Weise den Klimaveränderungen anpassen können. Die drei Ziele der CBD sind der Erhalt der biologischen Vielfalt, ihre nachhaltige Nutzung sowie eine gerechte Aufteilung der Vorteile daraus.
NABU International setzt sich dafür ein, dass die Verlustrate an biologischer Vielfalt bis 2020 signifikant reduziert wird. Außerdem tritt die Stiftung für ein globales System von Schutzgebieten ein und fördert die Erforschung der vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und dem Verlust an biologischer Vielfalt. Dies und die Zusammenarbeit mit Naturschützern über Ländergrenzen hinweg dient dem Ziel, Tierarten und ihre wertvollen Habitate zu schützen.
Mehr über die Projekte
Ostafrika
Die Bergwälder in Ostafrika sind Heimat vieler endemischer Säugetiere, Vogelarten und Amphibien und von mehr als 2300 endemischen Pflanzenarten. NABU International engagiert sich für den Schutz der letzten Regenwälder Äthiopiens und gegen die Wilderei in Kenia.
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Schneeleoparden in Zentralasien
Die Kirgisen nennen den Schneeleoparden den „Geist der Berge“. Heute sind von den 1200 bis 1400 Tieren, die es Mitte der 1980er-Jahre noch gab, möglicherweise nur noch 150 übrig. NABU International unterstützt den Kampf gegen die Wilderei von Schneeleoparden in Zentralasien.
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Wisente im Kaukasus
Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten und der Ökosysteme im Kaukasus ist bis heute nur ansatzweise erforscht. Doch die Zeit dazu wird immer knapper: Die Region ist stark bedroht durch Abholzung der Wälder für Feuerholz, Wilderei und durch den Bevölkerungsdruck.
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Tiger im Himalaya
Indiens Wildnis gehört zu den letzten Rückzugsgebieten des Tigers und ist entscheidend für das Überleben der Tierart. Am Fuße des Himalayas, unterstützt NABU International zwei beispielhafte Tigerschutz-Projekte, die Waldschutz und Hilfe für die lokale Bevölkerung miteinander vereinen.
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Delfinschutz in Neuseeland
Zwei der seltensten Delfinarten, deren Rettung eine der dringendsten Naturschutzaufgaben ist, gibt es nur in kleinen Küstengewässern Neuseelands. Der Bestand von den Hector- und Maui-Delfinen ist durch die Fischerei um 70 und 90 Prozent gesunken.
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