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Schatzinseln der Artenvielfalt
Schatzinseln der Artenvielfalt
Die Berge Zentralasiens
Bis zu 6500 Meter hoch ragen die Gipfel Zentralasiens in den Himmel.
Als „Dach der Welt“ sind sie bekannt: Die Berge Zentralasiens. Von Wüsten, über Steppen, Halbwüsten und Vorberge bis hin zu dichten Wäldern reicht die Vielfalt der Lebensräume in diesem „Hotspot der Biodiversität“, der sich unter anderem über Gebiete Kasachstans, Kirgistans, Tadschikistans und Usbekistans erstreckt. Entsprechend reich ist auch die Artenvielfalt in diesen Regionen. In den Bergen, die teilweise über 6500 Meter hoch sind, sind zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten Zuhause.
Zentralasien ist für den Natur- und Ressourcenschutz von weltweiter Bedeutung. Vor allem die überwiegend flachen Länder Kasachstan, Turkmenistan und Usbekistan mit ihren vielen Feuchtgebieten dienen als Korridor für den Vogelzug. Mehrere Millionen Zugvögel ziehen jedes Jahr aus Europa, Russland und Nordasien durch die Region oder überwintern dort. Doch Steppenökosysteme sind eine der weltweit am schlechtesten geschützten Lebensräume.
In den höheren Regionen Zentralasiens leben bedeutende Populationen großer Säugetierarten wie dem Schneeleoparden, dem Persischen Leoparden oder dem Marco-Polo-Schaf. Doch diese und viele andere Arten sind in den vergangenen Jahrzehnten aus fast allen Lebensräumen der Region nahezu verschwunden – die meisten Großsäugetiere stehen auf der Roten Liste der IUCN.
Historischer Film zur Schneeleopardenjagd
Unter sowjetischer Herrschaft in den 1970ern und 1980ern waren Fang und Export wilder Tiere ein strikt kontrolliertes Geschäft. Die Öffnung der kirgisischen Grenzen und der internationale Handel, auch mit China, schufen neue Märkte, die den Schneeleoparden zum Verhängnis wurden.
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