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Schneeleoparden in Zentralasien
Der Geist der Berge
Schneeleopardenschutz in Zentralasien
Die Kirgisen nennen den Schneeleoparden den „Geist der Berge“. Noch Mitte der 1980er-Jahre lebte mit 1200 bis 1400 dieser beeindruckenden Tiere ein Großteil der Population in Kirgistan. Heute sind davon möglicherweise nur noch 150 Schneeleoparden übrig. Rücksichtslose Wilderei hat dazu geführt, dass die Population innerhalb weniger Jahre um mehr als 80 Prozent schrumpfte. NABU International unterstützt daher ein Projekt des NABU zum Schutz von Schneeleoparden in Zentralasien.
Von Schmugglern beschlagnahmt
NABU-Filiale in Bischkek rettet seltene Falken

Ein seltener Gerfalke und vier Sakerfalken wurden im November 2011 von kirgisischen Zollbehörden beschlagnahmt und der NABU-Filiale in Bischkek zur Rehabilitation übergeben. Gerfalken gelten als edelste und wertvollste Beizvögel und sind durch Wilderei akut vom Aussterben bedroht. Nach Abschluss des Gerichtsverfahrens gegen den Wilderer und Gesundung im NABU-Rehabilitationszentrum soll der Gerfalke zurück in die Freiheit entlassen werden.
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Hochgebirge als Verlierer des Klimawandels
Appell zum Internationalen Tag der Berge

Anlässlich des Internationalen Tages der Berge am 11. Dezember macht NABU International auf die Bedrohung vieler Bergregionen der Erde aufmerksam, die im besonderen Maße schon heute vom Klimawandel betroffen sind. Ob im Tien Shan oder den Alpen - allernorts schmelzen Gletscher und schrumpfen Lebensräume. 30 Prozent der Tiere und Pflanzen Deutschlands werden verschwinden, wenn wir nichts tun.
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Universalgenie der Naturwissenschaften
Sonderveranstaltung zu Ehren von Peter S. Pallas am 18. November

Anlässlich des 200.Todestages von Peter Simon Pallas, erinnern NABU Berlin und das Naturkundemuseum Berlin am 18. November an diesen großen Wissenschaftler. Über 1300 Tier- und Pflanzenarten beschrieb er erstmals. Nach seinem Tod sind seine Reiseberichte aus Sibirien und Zentralasien sowie große zoologische und botanische Werke das Vermächtnis des Wissenschaftlers, der nach 43 Jahren im Dienst der Zarin 1810 in seine Heimatstadt Berlin zurückkehrte.
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Ein bewegender Film aus Kirgistan
„Der Dieb des Lichts“ kommt ins Kino

Aus Kirgistan, einem fernen Land im politischen Umbruch, kommt mit „Der Dieb des Lichts“ eine lebensmutige, wie bewegende Geschichte mit betörender Bilderkraft und feinsinnigem Humor ins Kino. In einem kleinen Dorf in den Weiten Kirgisistans lebt ein Mann, der aufgrund horrender Strompreise für seine Nachbarn einen Windpark bauen will und dabei einige Hindernisse überwinden muss. Die Premiere des Films aus der Heimat der Schneeleoparden findet am 12. April in Berlin statt.
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Historischer Film zur Schneeleopardenjagd
Hintergrund zu Handel und Wilderei in Kirgisien

Unter sowjetischer Herrschaft in den 1970ern und 1980ern waren Fang und Export wilder Tiere ein strikt kontrolliertes Geschäft. Die Öffnung der kirgisischen Grenzen und der internationale Handel, auch mit China, schufen neue Märkte, die den Schneeleoparden und anderen Wildtieren zum Verhängnis wurden. Die Preise für Häute stiegen um mehr als das 60-fache und ein Pelz auf dem Schwarzmarkt brachte den Erlös mehrerer kirgisischer Jahreseinkommen.
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Das „Dach der Welt“ und seinen König bewahren
In Kirgisien engagiert sich NABU International für den Schneeleoparden

Wilderer jagen den „Geist der Berge“ rücksichtslos, da sie sein außergewöhnlich schönes Fell teuer verkaufen können. Doch auch aus Vergeltung für Viehraub wird dem Schneeleoparden nachgestellt. Heute steht die Katze am Rande der Ausrottung. Nur umfangreiche und strikte Maßnahmen gegen Wilderei können das Sterben der Schneeleoparden noch aufhalten, daher müssen Schutzgesetze schnell und kompromisslos umgesetzt werden.
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Schatzinseln der Artenvielfalt
Die Berge Zentralasiens

Als „Dach der Welt“ sind sie bekannt: Die Berge Zentralasiens. Von Wüsten, über Steppen, Halbwüsten und Vorberge bis hin zu dichten Wäldern reicht die Vielfalt der Lebensräume in diesem „Hotspot der Biodiversität“, der sich unter anderem über Gebiete Kasachstans, Kirgistans, Tadschikistans und Usbekistans erstreckt. In den Bergen, die teilweise über 6500 Meter hoch sind, sind zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten Zuhause.
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