International.NABU.de Projekte Elefanten in Ostafrika Projektvorstellung

Elefantenschutz in der Maasai Mara

Elefantenschutz in der Maasai Mara

Lukrative Jagd nach Elfenbein und Fleisch

Elefant Tot

Anti-Wilderer-Einheit an einem getöteten Elefanten.

Die Wilderei stellt für die Tiere der Maasai Mara die größte Gefahr dar. Die riesige Nachfrage nach Elfenbein, vor allem in China, kostete in nur zehn Jahren mehr als der Hälfte der Elefanten Afrikas das Leben. Doch auch der Handel mit Buschfleisch aller Wildtierarten blüht. Er ist professionell organisiert, lukrativ und auf dem ganzen Kontinent verbreitet.

In der Maasai Mara setzen Wilderer hauptsächlich Drahtschlingen zur Jagd ein. Sie legen diese entlang der Wanderrouten und in der Nähe von Wasserlöchern aus. Mehr als 20.000 Tiere aller Art sterben jedes Jahr in den Schlingen. Sie sind eine besonders gefährliche Waffe, da sie ihre Opfer wahllos und auf grausame Weise töten. Geraten Elefanten in eine Schlinge, ziehen sie sich bei dem Versuch, sich zu retten, oft schwere Verletzungen zu. Nicht selten verlieren sie dabei ihren Rüssel und verhungern elendig.

NABU International kämpft gegen die grausame Jagd mit Drahtschlingen

Elefantenbaby

Die sozialen Tiere werden durch Fallen und Schüsse traumatisiert.

NABU International fördert in Kenia ein Projekt des Anne Kent-Taylor Funds zum Schutz von Elefanten im Naturschutzgebiet Maasai Mara. Dabei unterstützt NABU International den Aufbau einheimischer Anti-Wilderer-Einheiten. Außer den Kontrollfahrten durch das Gebiet leisten sie wichtige Aufklärungsarbeit in den Schulen und Dörfern ihrer Heimat. Damit machen sie die Menschen in dem Gebiet der Maasai Mara auf die Probleme aufmerksam und können sie für den Schutz der Wildtiere sensibilisieren.

Für ihre Patrouillen benutzen die Anti-Wilderer-Einheiten ein eigenes Fahrzeug, das ihnen der NABU zur Verfügung gestellt hat. Sie sammeln die gefährlichen Schlingen ein und vernichten sie. So konnten sie bereits Tausende Wildtiere vor dem Tod retten. Verletzte Tiere pflegen Veterinäre des kenianischen Wildlife Service gesund und entlassen sie nach Möglichkeit zurück in die Freiheit.

mehr Projektblatt zum Elefantenschutz in der Maasai Mara (PDF)

Spenden Sie jetzt!

Unterstützen Sie uns im Kampf gegen Wilderei!So können Sie den Elefanten helfen

1,3 Millionen Elefanten gab es einst in Afrika – heute ist es nur noch ein Drittel und ihre Bedrohung durch Wilderei schreitet voran. Die Elefanten werden zum Verzehr, aber vor allem für den sehr lukrativen Elfenbeinhandel gejagt. mehr Mehr

Mehr Hintergrundinfos

Hintergrundinfos zu Elefant und WildereiNicht nur das Elfenbein ist gefragt

Seit das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES den Verkauf von gelagertem Elfenbein aus dem südlichen Afrika verboten hat, tritt Wilderei noch häufiger auf. Inflation und Arbeitslosigkeit in Kenia verstärken das Problem von Fleisch- und Elfenbeinwilderei weiter. mehr Mehr

Mitglied werden

 

NABU International

NABU International

 

Service

E-Cards

Versenden Sie ganz persönliche Naturgrüße an Freunde und Bekannte

NABU E-Cards

Podcasts

Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.

NABU Podcast zum Hören

Desktopmotive

Damit Sie die Natur auch bei der Arbeit immer im Blick haben - die NABU-Desktopvorlagen.

NABU-Desktopvorlagen

Verbandsnetz

Das gemeinsame Netzwerk für alle Aktiven in NABU, NAJU und LBV

NABU-Verbandsnetz

 

Gefällt mir

Facebook Schneeleopard

NABU International hilft bedrohten Tieren mit einem großen Netzwerk. Mehr

 

Newsletter

Giraffen

Regelmäßige Nachrichten von NABU International. Mehr