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Rettung für Neuseelands Delfine
Rettung für die Delfine an Neuseelands Küsten
Was ist das Problem?
Der Bestand der seltenen Hector- und Maui-Delfine, die es weltweit nur in den Gewässern rund um Neuseeland gibt, sinkt. Seit der Einführung sogenannter Nylon-Kiemennetze in den 70er Jahren ist der Bestand der Hector-Delfine von 29.000 auf weniger als 8.000 gesunken. Um seinen kleinen Verwandten, den Maui-Delfin steht es sogar noch schlechter: Mit einem Verlust von mehr als 90 Prozent gibt es nur noch 55 Tiere.
Unter Wasser ersticken die Delfine qualvoll in den Netzen.
Schutzmaßnahmen, wie das Ausweisen von Fischverbots-Zonen und Kontrollen, haben bisher keine Erfolge gebracht, die Bestände der Arten sinken drastisch weiter, da kommerzielles Kiemenfischen die Tiere schneller tötet, als sie sich fortpflanzen können. Daher bedeutet jeder totgefundene Delfin an Neuseelands Küsten einen herben Schlag für die Hector- und Maui-Delfinbestände.
NABU-Podcast zum Thema
NABU-Artenschutzexpertin Barbara Maas berichtet im Interview sowohl von den Erfolgen des Delfin-Projekts als auch von der stetig wachsenden Bedrohung für die Maui- und Hector-Delfine in Neuseeland. >> Mehr...
Dabei wäre die Gefahr für die Tiere im Gegensatz zu den Schutzmaßnahmen für andere Arten, relativ leicht zu verhindern. Für alle Bereiche, in denen die Hector- und Maui-Delfine leben (das sind Küstenabschnitte von etwa 50 Kilometern Länge) muss ein Verbot für Handels- und Freizeitkiemennetzfischerei ausgesprochen werden, so dass sich die Delfinbestände in den nächsten 50 Jahren wieder erholen könnten.
Aber Neuseelands Fischereiindustrie blockiert bisher alle Versuche zum Schutz der anfälligen Delfinarten. Die Industrie – darunter auch einige Fischereiwissenschaftler – streitet öffentlich ab, dass Hector-Delfine überhaupt gefährdet sind und ihr bisheriger Bestandsrückgang auf die Fischernetze zurückzuführen ist.
Dabei könnten die Fischer ihre Netze woanders auslegen, einen Luxus, den die Hector- und Maui-Delfine nicht haben. Sie werden aussterben, wenn Neuseelands Fischereiindustrie nicht endlich einlenkt. Wenn das passiert, wird Neuseeland den Ruf als umweltverantwortungsbewusste Nation verlieren.
Eine Verlagerung der Fanggründe würde den Delfinen wieder eine Chance geben.
Was tut NABU International?
Die Rettung der beiden seltensten Meeresdelfinarten der Welt ist heute eine der dringendsten Naturschutzaufgaben. NABU International arbeitet mit Meeresbiologen und Naturschützern in Neuseeland zusammen, um die Zukunft dieser bedrohten Tierarten zu sichern. Die Stiftung versucht Einfluss auf Politik und Fischereindustrie zu nehmen und die Öffentlichkeit über die Problematik aufzuklären.
Das können Sie tun
Schutz für die seltensten Meeresdelfine
Trotz der dramatischen Bedrohung für die seltensten Meeresdelfine beugt sich Neuseelands Regierung immer wieder dem Druck der Fischereilobby. Freitauch-Weltmeister Will Trubridge bittet mit einer spektakulären Unterwasser-Videobotschaft um Ihre Hilfe beim Delfinschutz.
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So können Sie den Delfinen helfen
Die Hector and Maui Delfine leben vor der Küste Neuseelands und sind akut vom Aussterben bedroht. NABU International setzt sich für das Überleben der bedrohten Meeressäuger ein. Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Jeder Betrag ist eine große Hilfe.
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NABU International vor Ort
Die Weltöffentlichkeit horcht auf
Die „World Conference on Marine Biodiversity“ in Aberdeen geht dem Ende zu. NABU-Artenschutzexpertin Barbara Maas hielt einen Aufsehen erregenden Vortrag über die Bedrohung der Hector-Delfine Neuseelands. Für den NABU berichtet sie hier über das Konferenzgeschehen.
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Grenzenloser Einsatz für die Tierwelt
Schon als kleines Mädchen plagte Barbara Maas das Fernweh. Für Stunden versank sie in ihrem Atlas, betrachtete fremde Länder auf der Karte. Ihr Lieblingsland war Tansania mit der großen Savanne namens „Serengeti“, die die Siebenjährige aus dem Fernsehen kannte.
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NABU International
Online-Petition
Unterschreiben Sie für die Rettung von Maui- und Hectordelfinen! Mehr
Artensteckbrief
Infos zu Hector-und Maui-Delfinen auf einen Blick. Mehr
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NABU International hilft bedrohten Tieren mit einem großen Netzwerk. Mehr
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