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| 23.02.2011 11:45 - Barbara Maas - |
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Ortzeit: 23:15
Gestern morgen hatten wir noch einmal die Gelegenheit die
Hector-Delfine in Akaroa zu besuchen. Wir hatten ein Interview mit
ansässigen Naturschützern arrangiert, die seit 10 Jahren dafür
kämpfen, daß 10 Prozent des von Hector-Delfinen bewohnten bildhaft
schönen Hafengebietes zum Meeresschutzgebiet erklärt werden.
Kürzlich hat jedoch die zuständige Ministerin für Naturschutz den
Antrag mit der Begründung abgelehnt, dass dies zu Problemen mit
Freizeitfischern führen würde. Enttäuscht wollen Kath
und Brian diese Entscheidung jetzt vor Gericht anfechten.
Nach vier Stunden Fahrt kamen wir gegen 16:00 Uhr in Akaroa an und hatten
das Interview bald in der Tasche. Danach bin ich mit meiner Kamera
durch den Ort gepilgert um die Vielzahl von Plakaten, die fuer den
Delfintourismus werben, zu fotografieren. Akaroa lebt ganz eindeutig
von den Hector-Delfinen, die Scharen von internationalen aber auch
neuseeländischen Besuchern anziehen.
Am nächsten Morgen waren wir trotz Regen schon um 8 Uhr mit Kath und
Brian im Boot. Wir hofften, daß wir vielleicht doch die kleinen
Delfine noch einmal erspähen können. Da es morgens kühl und
regnerisch war, zeigte sich sonst niemand auf dem Wasser. Es war
fast so als hätten uns die Delfine begrüßt. Zuerst kam nur einer um
uns zu inspizieren, dann noch zwei, zwei weitere und auch ein kleiner
Nachzügler tanzten im grau-grünen Wasser um unser Boot. Es war eine
Riesenfreude den ausgelassenen Tieren beim Schwimmen zuzuschauen. Wir
wollten auch gar nicht so richtig nach Hause. Weil es aber windig war
und regnete, wurde uns trotz warmer Kleidung nach 2 Stunden kalt, so
daß wir letztendlich doch umkehrten. Danach frühstückten wir
zusammen, packten unser Koffer und machten uns nach Christchurch auf
den Weg. Wir hatten um 20:35 mit Air New Zealand einen Flug nach
Wellington gebucht. Zwei Stunden Fahrt standen uns bevor.
Als wir uns Christchurch näherten kam das Erdbeben. Schon mehr als 70
Menschen haben den Tot gefunden und Großteile dieser charmanten Stadt
wurden zu Trümmerhaufen reduziert. Als das Beben kam waren wir in
Lyttleton, dem Epizentrum. Der zweite schwere Schock erreichte uns in
Christchurch selbst. Um uns wellte sich die Strasse, Menschen weinten
und umarmten sich, Abwasser und Schlamm quall durch Pflaster und
Strassen. Jeder wollte raus aus der Stadt, so dass in den verstopften
Straßen der Verkehr komplett zum Stillstand kam. Das Kommuikationnetz war total überlastet. Über uns kreisten Helikopter, die versuchten
von der Luft aus Feuer zu löschen. Der Flughafen war geschlossen.
Also machten wir uns kurz entschlossen mit dem Wagen auf den Weg nach
Picton, dem nördlichsten Ort der neuseeländischen Suedinsel, um dort
zu Fuß mit der Fähre nach Wellington zu segeln.
Heute ist Mittwoch. Die von uns gestern befahrene Straße ist nun
gesperrt. Geröll und Erde lösten sich nach dem zweiten Beben über
Nacht und machten die Durchfahrt unmöglich. Nach einer willkommenen
Pause auf der Überfahrt, kamen wir gegen 16:30 endlich in Wellington
an. Seither sitze ich mit einem Glas Wein an meinem Computer, um vor
meinem Heimflug morgen Abend noch schnell alle Aufnahmen und Fotos auf
einen tragbaren Speicher zu kopieren.
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| 22.02.2011 12:23 - Eric Neuling (Online-Redaktion) - |
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Leider kann unsere Artenschutzexpertin Barbara Maas heute keinen
aktuellen Beitrag über ihre Arbeit in Neuseeland schreiben, da sie in
Christchurch, auf der Südinsel Neuseelands, von dem schweren Erdbeben
überrascht wurde. Wir haben jedoch glücklicherweise bereits
telefonisch von ihr gehört, dass es ihr gut geht. Sie ist derzeit auf
ihrer Rückreise nach London und wird voraussichtlich morgen
detailliert über den Abschluss ihrer Reise berichten können.
Insgesamt können wir an dieser Stelle jedoch bereits sagen, dass ihre
Reise sehr erfolgreich war. Barbara Maas konnte viele Kontakte
knüpfen, Foto- und Filmaufnahmen machen (die schnellstmöglich an
dieser Stelle veröffentlicht werden) und hat insgesamt vor Ort sehr
viel zur Sprache gebracht und bewegt.
Wir hoffen, dass sie ihre Rückreise gut übersteht und sicher in
London landet.
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| 21.02.2011 07:44 - jojo71 - |
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| Der Aufruf, die Petition zu unterschreiben ist ja leider überholt.
Sie endete im Oktober 2010.
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| 20.02.2011 10:29 - Barbara Maas - |
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Ortszeit: 21:27
Am Freitag haben wir einen Freizeitfischer gefilmt, der vor mehr als
20 Jahren zwei tote Hector-Delfine in seinem Kiemennetz gefunden hat.
Der jetzt 85 jährige Mann, war von diesem Vorfall so betroffen, dass
er danach nie wieder ein Netz ausgelegt hat. Er sagt, es hat ihm
damals fast das Herz gebrochen.
Er beschrieb auch, wie sich zu seiner Jugendzeit Scharen von
Hector-Delfinen in den Wellen um sein Boot tummelten. Die Vorstellung,
dass es diese Tiere irgendwann überhaupt nicht mehr geben könnte,
empfand er als unerträglich. Heute ist der Küstenstreifen, an dem er
als junger Mann seine Netze ausgelegt hat, zum Industriegebiet
geworden und völlig zugebaut. Früher, sagt er, gab es hier nur
Strand. Fische gibt es anscheinend auch nicht mehr viele. Als sein
Blick über die See streift, ist die Traurigkeit in seinen Augen
greifbar. Die Zeiten ändern sich, sagt er.
Unsere Verabschiedung fiel mir schwer und mir wurde klar, wie sich die
Null Linie der Wahrnehmung von Generation zu Generation weiter nach
unten verschiebt. Jüngere Menschen halten den gegenwärtigen
verarmten Zustand der Küstengewässer für normal, weil sie nichts
anderes kennen. Im Fall der Hector-Delfine erschwert dies eindeutig
unsere Aufgabe die Tiere vor der Ausrottung zu bewahren, weil ihre
extreme Notlage nicht weit genug wahrgenommen wird.
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| 17.02.2011 10:49 - Barbara Maas - |
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Ortzeit: 22:55
Zwei Tage filmen und Interviews. Hier ist das beste Erlebnis:
Nach einem frühen Start hat uns gestern morgen meine Kollegin und
alte Freundin Prof. Liz Slooten, die seit den frühen 1980er Jahren
Hector-Delfine studiert, am Flughafen in Christchurch abgeholt.
Aufgrund ihrer Arbeit und der ihres Partners, Prof. Steve Dawson,
wissen wir ueberhaupt von der Bedrohung, der diese Tiere ausgesetzt
sind.
Nach zweieinhalb Stunden Fahrt erreichten wir den Akaroa Hafen an der
Westküste der neuseeländischen Südinsel - ein Hotspot für
Hector-Delfine und das Hauptuntersuchungsgebiet der Delfinforscher. Das Wetter war wunderschön;
fast kein Wind und eine Sommersonne im wolkenlosen Himmel, die das
Meer glitzern lies. Nachdem wir
unser Gepäck in Liz' Haus eilig abgelegt hatten, machten wir uns in
einem Boot auf die Suche nach dem sprichwörtlichen Grund dieser
Reise: Hector-Delfine.
Nach nur knapp 15 Minuten, umgeben von der faszinierenden
Küstenlandschaft des Akaroa Hafens, fanden sie uns! Eine kleine
Gruppe von 4 Tieren versammelte sich um den Bug und begleitete uns ein
Weilchen, schwamm hin und her, unter dem Boot, und wieder auf uns zu. Einige der Tiere rollten sich auf die Seite um uns zu beäugen. Es
war eine tief bewegende Erfahrung und ich fürchte, wir alle fühlten
uns ein bisschen emotional bei dem Gedanken an den Katalog von
Gefahren, denen die Tiere tagtäglich ausgesetzt sind. Im gleichen
Augenblick schoss ein Hochgeschwindigkeits-Jet-Boot, das von
Einheimischen‚ der 'Pinguinfresser' genannt wird, weil es auch eine gefährdete Pinguinart in sein Antriebssystem
hineinsaugt, mit halsbrecherischer Geschwindigkeit an uns vorbei –
in 20m Entfernung von den Delfinen. Es ist schockierend, dass dieses
gefährliche Verhalten in diesem einzigartigen Gebiet legal ist.
Nach ein paar Minuten, wurde es der kleinen Gruppe langweilig bei uns
und sie zogen weiter. Wir machten langsam unseren Weg in Richtung
Hafeneinfahrt um zu sehen ob wir vielleicht noch andere Delfine
finden. Was dann geschah hätten wir uns nicht träumen lassen. Eine
Hector-Delfin Mutter mit ihrem Kalb, das fast wie ein winziges
Spielzeug aussah, tauchten neben uns auf. Der kleine Delfin hielt sich
ganz dicht bei seiner Mutter und spiegelte jede ihrer Bewegungen. Liz
erklärte, dass das junge Tier weniger als 4 Wochen alt war. Sie
konnte das an einer Reihe von dunklen, parallelen Streifen auf den
Seiten des Tieres erkennen. Sie stammen von der leicht gekrümmten
Position des Babys im Bauch seiner Mutter und verblassen ein paar
Wochen nach der Geburt.
Danach entfernten wir uns aus dem Schutz des inneren Hafens und bewegten uns
in Richtung des offenen Meers. Die Wellen waren hier deutlich größer und
unser kleines Boot hüpfte auf und ab. Leider hatte das
dramatische Auswirkungen auf Tess, unsere Kamerafrau, die von einer
Minute auf die nächste von Seekrankheit gebbeutelt wurde. Trotzdem
gab sie Ihr Bestes, jeden Besuch eines Delfinen mit ihrer Kamera
festzuhalten.
Vier Stunden auf dem Wasser verflogen im Nu. Auf unserer Heimfahrt in
Richtung Anlegestelle im abendlichen Sonnenschein sprach niemand.
Jeder dachte darüber nach und hoffte, dass der kleine neugeborene
Delfin, den wir bewundert hatten, eine sichere Zukunft hat. Es war ein
großes Privileg diese unglaublich seltenen Tiere, fast zum Greifen
nah, erleben zu dürfen. Dieser besondere Tag stärkte weiterhin
unsere Entschlossenheit diese erstaunlichen kleinen Delfine vom Rand
des Aussterbens zurückbringen zu wollen.
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| 15.02.2011 09:52 - Barbara Maas - |
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15.02.11 – Ortszeit 20:50
Ein weiterer bewegter Tag. Gleich nach dem Frühstück um 08:45 Uhr
ein Live-Interview auf Radio Neuseeland. Dabei ging es um die Pläne des
neuseeländischen Energieunternehmens Crest Energy, 200
Gezeiten-Turbinen im Kaipara Hafen, der im Verbreitungsgebiet der
letzten 111 überlebenden Maui-Delfine liegt, zu installieren. Die
lokalen Behörden hatten die Platzierung der ersten drei Turbinen, von
denen jede circa 24 Meter Durchmesser hat, bereits genehmigt. Nachdem
ansässige Maori Gemeinschaften das Projekt im Umweltgericht erfolglos
herausgefordert hatten, liegt die Entscheidung nun bei
Ministerin Kate Wilkinson. Dabei ist mir bei meinen heutigen Recherchen
noch aufgefallen, dass durch direkte Verbindungen zwischen den Autoren des ‚unabhängigen‘ Umweltgutachtens zum Einsatz der Turbinen und
der Firma Crest Energy, ein klarer Interessenkonflikt vorliegt.
Kurzfristige Regelungen für die morgige Reise auf die Südinsel
Neuseelands nahmen mehr Zeit als erwartet in Anspruch. Die
Internetverbindung in meinem Hotelzimmer ist quälend langsam und bricht öfter auch mal ganz ab. Es gab Flugbuchungen zu drei
Filmterminen für mich und Tess Brosnan, die Kamera Frau, die ihre
Zeit und Ausrüstung für unser Filmprojekt kostenlos zu Verfügung
stellt, Koordination mit Delfin-Experten der Otago Universität an
verschiedenen Treffpunkten sowie Interview und Drehpläne mit
verschiedenen Teilnehmern, waren eine kleine Herausforderung. Dann
noch ein paar Telefonate mit örtlichen Naturschützern und nun ist es
fast 21:30 Uhr und Zeit zu packen. Der Flug nach Christchurch, unsere
erste Anlaufstelle, fährt um 8 Uhr morgens. Hector und Maui-Delfin-Expertin, Professor Liz Slooten, holt uns eine Stunde später am
Flughafen ab um uns uns zu ihrem Untersuchungsgebiet in Akaroa zu
bringen. Dort hoffen wir die Hector-Delfine selbst zu sehen und zu
filmen - zweifellos ein großer Höhepunkt dieser Reise. Ich melde
mich mit Bildern und sobald wie möglich.
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| 14.02.2011 07:14 - Barbara Maas - |
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36 Stunden nach meine Abreise bin ich endlich in Neuseeland
angekommen. Der 24 stündige Flug führte mich von London über Los
Angeles nach Wellington, der neuseeländischen Hauptstadt. Die
Umgewöhnung meiner inneren Uhr an die halbtägige Zeitverschiebung
dauert wohl noch etwas, aber nach einem harten europäischen Winter
war es schön nach langer Zeit zum ersten Mal wieder in die warme
Sonne zu blinzeln.
Der Zweck meiner Reise in das ‚Land der langen weißen Wolke‘ ist
der dringende Schutz des seltensten Meeresdelphins der Welt.
Hector-Delfine und ihre nahen Verwandten die Maui-Delfine leben nur in
Neuseeland und sind sowohl die kleinsten (etwa 1,3 m lang) als auch
seltensten Meeresdelfine der Welt. Schlepp- und vor allem Kiemennetze
haben die kleinen Meeressäuger an den Rand des Aussterbens getrieben.
Weniger als ein Drittel der ursprünglichen Population haben
überlebt. Der Populationsstand des Maui-Delfins, einer Unterart des
Hector-Delfins, der nur noch an der Westküste der Nordinsel
Neuseelands vorkommt, ist sogar noch prekärer. Neunzig Prozent der
Tiere sind bereits verloren und nur etwa 100 Individuen bleiben uns
heute noch erhalten. Davon sind weniger als 30 fortpflanzungsfähige
Weibchen.
Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeite ich mit führenden
Delfinexperten und Naturschützern daran das Überleben dieser extrem
bedrohten Art zu sichern. Daß die Naturschutzstiftung NABU
International sich nun dem Schutz dieser vergessenen Art annimmt
bedeutet, daß wir nun verstärkt auf den Erfolgen der Vergangenheit
aufbauen können, was für die Zukunft der Tiere neue Hoffnung
bereitet.
Trotz enormer Erfolge und der Sperrung weiter Meeresgebiete für
Netze, die die Tieren gefährden, sind die Populationen des Hector-Delfins weiterhin im Rückgang. Die Rettung dieser Art ist daher ein Wettlauf
gegen die Zeit, der nur gewonnen werden kann, wenn fischereibedingte
Mortalität verhindert wird. Dazu ist die Ausweitung gegenwärtig unzureichender Schutzmaßnahmen nötig, die Kiemen- und Schleppnetze
vom Lebensraum der Tiere in Küstengewässern bis zu 100m Tiefe verbietet.
Zusaetzlich droht auch noch der Einsatz von 200 Gezeitenturbinen im
Lebensraum der letzten Maui-Delfine. Ein Pilotprojekt, das die
Installation der ersten drei 24 Meter hohen Turbinen im Hafen von Kaipara in der Nähe von Auckland erlaubt, wurde Anfang Februar von
der zuständigen Lokalregierung abgestempelt. NABU International setzt
sich dieser Entwicklung entschieden entgegen. Deswegen treffe ich mich
zu persönlichen Gesprächen mit Meeresbiologen, die Hector-Delfine
seit fast 30 Jahren studieren. Auuserdenm tausche ich mich mit
Politikern aus, um ihnen die Dringlichkeit dieser Angelegenheit nahe
ans Herz zu legen.
Zusaetzlich bin ich ab Mittwoch mit einer neuseeländischen
Filmemacherin unterwegs um an einer Dokumentation über Hector- und
Maui-Delfine zu arbeiten. Der Film soll auf den fatalen Notstand dieses verschwindenden Meeresbewohners aufmerksam machen und dadurch
sowohl in Neuseeland, sowie international, Unterstützung
mobilisieren. Es wird eine interessante Zeit ...
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| 10.02.2011 18:14 - Barbara Maas - |
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| Derzeit befinde ich mich auf dem langen Flug nach Neuseeland.
Erfahren Sie hier in Kürze, wie es derzeit um die Delfine steht.
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