International.NABU.de Projekte Moore in Russland

Moorschutz in Russland

Eine Heimat für den Kranich

NABU International schützt Moore in Russland


Moore gehören zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern der Welt. Werden sie trockengelegt und somit zerstört, stoßen sie große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid aus und verschärfen so den weltweiten Klimawandel. Zudem steigt die Gefahr von sich schnell ausbreitenden Torfbränden. Im Jahr 2010 wurden allein durch verheerende Brände in russischen Mooren bis zu 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten des Moores haben auf diese Weise ihren Lebensraum verloren.

In der Region Taldom nördlich von Moskau liegen einige der größten Moorflächen Russlands. Sie sind die Heimat bedrohter Vogelarten wie Kranich und Schelladler, die ihre Nester in den Moorgebieten Osteuropas bauen.

Gemeinsam mit der Manfred-Hermsen-Stiftung und „Birds Russia“, dem potenziellen russischen BirdLife-Partner, setzt sich die NABU International Naturschutzstiftung mit Wiedervernässungsmaßnahmen und einem Umweltbildungszentrum für den Schutz der Moore und ihre Artenvielfalt ein.

Wiedervernässung im russischen Taldom

Lebensraum retten und Torfbrände verhindern

Lebensraum retten und Torfbrände verhindern

Jahr für Jahr werden weltweit riesige Moore trockengelegt, um Flächen für die Industrie und Landwirtschaft zu schaffen und um Torf zu gewinnen. Zu ihrer Entwässerung werden Gräben und Rohre angelegt. Torfbrände, die in dem vertrockneten Lebensraum leicht entfachen, schädigen Klima und Gesundheit. NABU International hilft das Wasser im Moor zu halten und sorgt für Aufklärung vor Ort. mehr Mehr

Moorschutz ist wichtiger denn je

Appell zum Internationalen Tag der Feuchtgebiete

Appell zum Internationalen Tag der Feuchtgebiete

Mit einer Fläche von vier Millionen Quadratkilometern weltweit bedecken Moore nur etwa drei Prozent der gesamten Landfläche der Erde. Für diese relativ kleine Fläche ist es umso erstaunlicher, dass Moore über 30 Prozent des gesamten terrestrischen Kohlenstoffs speichern, weit mehr als zum Beispiel Wälder. Werden Moore entwässert, entweicht Kohlendioxid in die Luft und verstärkt den Treibhauseffekt. mehr Mehr

Helfen Sie uns, das Moor zu erhalten!

So können Sie uns unterstützen

So können Sie uns unterstützen

Auch in Russland werden riesige Moore entwässert. Damit verlieren bedrohte Tiere und Pflanzen ihren einzigartigen Lebensraum. NABU International unterstützt das Wiedervernässungsprojekt „Boblik“ in Taldom. Die Moorflächen werden in ihren natürlichen Zustand zurückversetzt, um Kranich und Schelladler ihre Brutplätze zu sichern und das Land vor Torfbränden zu schützen. Helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! mehr Mehr

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NABU International hilft bedrohten Tieren mit einem großen Netzwerk. Mehr

 

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