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Wisente im Kaukasus
Wildnis im Kaukasus für den Bergwisent
Tier- und Pflanzenarten in unerforschter Vielfalt
Die Wüsten, Savannen und Wälder im Kaukasus sind Heimat für unzählige endemische Tier- und Pflanzenarten. Im dem Gebiet zwischen Georgien, der Republik Adygea, Armenien und Aserbaidschan gibt es etwa 1600 Pflanzenarten, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Auch seltene Tiere wie der stark bedrohte Kaukasische Steinbock, Bergziegen und Wisente leben in den oft schwer zugänglichen Bergregionen.
Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten und der Ökosysteme im Kaukasus ist bis heute nur ansatzweise erforscht. Doch die Zeit dazu wird immer knapper: Die Region ist stark bedroht durch Abholzung der Wälder für Feuerholz, Wilderei und durch den Bevölkerungsdruck. Viele Tiere ziehen sich in immer abgelegenere Bergregionen zurück. Doch auch dort verändert sich ihr Lebensraum zunehmend durch Auswirkungen des Klimawandels. Wenn wir nicht schnell handeln, könnte es bald nichts mehr zu schützen geben. NABU International unterstützt daher ein Wisent-Schutzprojekt des NABU im Weltnaturerbegebiet Westkaukasus.
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Aktuelle Meldung
Volkszählung unter Schwergewichten
Im Rahmen des Projektes zum Schutz der letzten freilebenden Bergwisente hat der NABU den ersten Lehrgang für die neu gegründete Antiwilderereinheit erfolgreich abgeschlossen. Am 1. Juli begann nun auch eine umfassende Tierinventur im Naturpark „Bolschoj Tchatsch“.
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