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Tiger im Himalaya
Tiger am Fuße des Himalaya
Indiens Wälder für die seltenen Tiere
Die Vielfalt an Ökosystemen im Himalaya reicht von fruchtbaren Auen und subtropischen Laubwäldern bis hin zu Sumpfgebieten und Hochgebirgsregionen. Auch über einer Höhe von mehr als 6000 Metern findet sich hier noch eine atemberaubende Vielfalt von Pflanzenarten und auch seltenen Tieren. Der „Hotspot“ Himalaya ist Heimat für zahlreiche Vogelarten und vom Aussterben bedrohte Säugetiere wie Tiger, Elefanten, Geier, Nashörner und wilde Wasserbüffel. Im Norden Indiens, am Fuße des Himalayas, unterstützt NABU International zwei beispielhafte Tigerschutz-Projekte, die Waldschutz und Hilfe für die lokale Bevölkerung miteinander vereinen.
Indiens Wildnis gehört zu den letzten Rückzugsgebieten des Tigers und ist entscheidend für das Überleben der Tierart. Das Valmiki Tiger Reserve am Fuß des Himalaya ist zusammen mit dem benachbarten Royal Chitwan National Park und dem Parsa Wildlife Reserve in Nepal eines der wichtigsten Tigerschutzgebiete in Indien. Es umfasst mehr als 880 Quadratkilometer und beinhaltet in seinem Herzen 337 Quadratkilometer Nationalpark, in dem Tiger, Leoparden, Lippenbären, Rothunde, Languren und Fischkatzen, eine Heimat haben.
Wir haben Nachwuchs!
Drei Jungtiere „tigern“ durch das Valmiki-Reservat

Eine Tigerin im „Muradpur“-Wald hat in der vergangenen Woche drei Junge geboren. Dies ist das zweite Mal innerhalb von anderthalb Jahren, dass es im „Valmiki Tiger Reserve“ Nachwuchs gibt. Zuletzt hatte eine Tigerin im Jahr 2011 drei Jungen zur Welt gebracht, von denen jedoch eines bald darauf gestorben war.
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Dschungelkatzen und Menschen helfen
NABU International in der Himalaya-Region

Drei Unterarten des Tigers sind bereits ausgestorben. Die Tiger-Verbreitungsstaaten möchten die Zahl dieser wild lebenden Großkatzen bis zum Jahr 2022 verdoppeln. Das ist dringend nötig, damit der Tiger eine Zukunft hat. NABU International möchte auch seinen Lebensraum sichern, ohne den er keine Chance hat und die Akzeptanz für die große Katze bei der Bevölkerung steigern.
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Verfolgte Großkatze ohne Heimat
Hintergrund zur Bedrohung des Tigers

Zahlreiche Tiger wurden im 20. Jahrhundert in Russland und China getötet, wo sie offiziell als Plage angesehen wurden. Heute stellen die Nachfrage nach medizinischen Produkten und vor allem der Lebensraumverlust, selbst in Schutzgebieten, die größte Gefahr für ihr Überleben dar. Auch wenn Hilfe von außen kommt, wird es ein schwer erreichbares Ziel bleiben, die Tigerzahlen zu verdoppeln.
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