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Die NABU International Naturschutzstiftung stellt sich vor
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Kontakt zu NABU International
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit steht die Natur und Umwelt unter dem Druck von Globalisierung, Bevölkerungsentwicklung und Klimawandel. Angesichts der fortschreitenden Bedrohung unserer Lebensgrundlagen hat der NABU, Deutschlands größter Natur- und Umweltschutzverband, 2009 die NABU International Naturschutzstiftung gegründet. Der Schwerpunkt ihrer internationalen Projektförderung liegt in den beiden zentralen Handlungsfeldern Klimaschutz und Erhalt der biologischen Vielfalt. NABU International engagiert sich vor allem in den Regionen der Erde, in denen ursprüngliche Natur- und Kulturräume noch erhalten sind, diese aber zunehmend unter Druck geraten.
Dabei fördert NABU International bevorzugt Projekte, die neben dem praktischen Naturschutz auch die konkrete Lebenssituation der Menschen vor Ort verbessern und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die Stiftung führt eigene Projekte in enger Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort durch. Sie fördert aber auch internati-onale Naturschutzprojekte des NABU und anderer Organisationen.
NABU International widmet sich dem Schutz des weltweiten Naturerbes. Die Stiftung unterstützt Projekte im Sinne nationaler und internationaler Naturschutzgesetze und -konventionen. Im Fokus stehen die „Hotspots der Biodiversität“. Dies sind Regionen, in welchen die Vielfalt der Arten und Ökosysteme besonders hoch, aber auch stark bedroht ist. Die Stiftung unterstützt zudem die Konventionen zum Handel mit bedrohten Arten, zum Schutz wandernder Tierarten sowie zum Klimaschutz.
Die internationalen Wurzeln des NABU
Mit einer Kampagne zum Schutz von Paradiesvögeln hatte Lina Hähnle, Gründerin des NABU-Mutterverbandes, schon im Jahr 1910 global gedacht und lokal gehandelt. Ihr „Bund für Vogelschutz“ erwirkte ein Abschussverbot für Paradiesvögel in Neu Guinea, und dies obwohl deren Federn damals in Europa als Hutschmuck überaus hoch gehandelt wurden. Lina Hähnle gelang es, ein internationales Bündnis zu schließen, das diesem Trend ein Ende setzte.
Heute stellen sich neue Herausforderungen für den Natur- und Artenschutz im internationalen Rahmen, auch im Hinblick auf die bereits sichtbaren negativen Auswirkungen des Klimawandels. Damals wie heute sind es Bündnisse und Abkommen, die Grenzen überwinden und dafür sorgen können, dass einzigartige Lebensräume für Mensch und Natur erhalten bleiben. Daher hat der NABU die NABU International Naturschutzstiftung gegründet.
NABU International bemüht sich, auch die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und bürgerschaftliches Engagement zum Schutz der Natur auf der ganzen Welt zu fördern. Die Stiftung wirbt daher auch für Projekte, die mit Partnern vor Ort Konzepte zur nachhaltigen Nutzung und Wirtschaftsweise erarbeiten und lokale Umweltzentren aufbauen.
Ziel ist es, Schutzgebiete für wild lebende Tiere und Pflanzen aufzubauen und zu erhalten, unabhängig von menschengemachten Grenzen. Daher misst NABU International dem Aufbau lokaler Nichtregierungsorganisationen, die den Bedürfnissen vor Ort entsprechen, besondere Bedeutung bei.
Mit Ihrer Hilfe überdauert der Grundsatz „Global denken – lokal handeln“ Generationen.
Die NABU International Naturschutzstiftung ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München.
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Alle Projektgebiete in der Übersicht
Delfinschutz in Neuseeland
Zwei der seltensten Delfinarten, deren Rettung eine der dringendsten Naturschutzaufgaben ist, gibt es nur in kleinen Küstengewässern Neuseelands. Der Bestand von den Hector- und Maui-Delfinen ist durch die Fischerei um 70 und 90 Prozent gesunken.
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Elefanten in Ostafrika
Jedes Jahr durchstreifen mehr als zwei Millionen Huftiere die legendäre Serengeti. In ihrem nördlichen Ausläufer, dem Maasai Mara Reservat, töten Wilderer tausende Tiere, während diese auf Wanderschaft sind, darunter auch Elefanten. NABU International kämpft für ihren Schutz.
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Schneeleoparden in Zentralasien
Die Kirgisen nennen den Schneeleoparden den „Geist der Berge“. Heute sind von den 1200 bis 1400 Tieren, die es Mitte der 1980er-Jahre noch gab, möglicherweise nur noch 150 übrig. NABU International unterstützt den Kampf gegen die Wilderei von Schneeleoparden in Zentralasien.
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Tiger im Himalaya
Indiens Wildnis gehört zu den letzten Rückzugsgebieten des Tigers und ist entscheidend für das Überleben der Tierart. Am Fuße des Himalayas, unterstützt NABU International zwei beispielhafte Tigerschutz-Projekte, die Waldschutz und Hilfe für die lokale Bevölkerung miteinander vereinen.
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Wildkaffeewälder in Ostafrika
Vor 40 Jahren waren etwa 40 Prozent der Landfläche Äthiopiens mit Wald bedeckt. Heute sind davon kaum vier Prozent übrig. Eines der letzten Waldgebiete liegt in Kafa, im Südwesten Äthiopiens. NABU International setzt sich für den Schutz dieses einzigartigen Naturerbes ein.
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Wisente im Kaukasus
Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten und der Ökosysteme im Kaukasus ist bis heute nur ansatzweise erforscht. Doch die Zeit dazu wird immer knapper: Die Region ist stark bedroht durch Abholzung der Wälder für Feuerholz, Wilderei und durch den Bevölkerungsdruck.
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